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Neurokardiologie

Neurokardiologie

Was versteht man unter Neurokardiologie und wem kann eine neurokardiologische Behandlung helfen?

Ein spezieller Aspekt der Neuropsychologie ergibt sich bei Patienten mit kardiologischen Erkrankungen, bei welchen unter anderem Herzrhythmusstörungen, Vorhofflimmern oder Herzinfarkt zu kurzzeitigen Hirndurchblutungsstörungen und damit zur funktionellen Schädigung verschiedener Hirnareale geführt haben.

Sie weisen häufig mehr oder weniger diskrete Hirnleistungsstörungen im Sinne von Teilleistungsstörungen auf. Defizite wie Gedächtniseinbußen, Einschränkungen in den Bereichen Konzentrationsvermögen und Problemlösung wurden z. B. bei Patienten nach interventionellen Eingriffen, so z. B. nach Bypass-Operation (mit oder ohne Pumpe), beschrieben.

Solche Defizite, die von den Betroffenen selbst oft nicht als solche wahrgenommen werden, können nach Wiederherstellung der kardiologischen und körperlichen Belastbarkeit den Erfolg der Sekundärpraevention in Frage stellen. Wenn kognitive Einschränkungen den sozialen und beruflichen Wiedereinstieg erschweren, erwächst daraus über resultierende Frustration und Stress, Angst und Depression ein Risikofaktor, der häufig übersehen wird.

Frühzeitig erkannte und mit standardisierten neuropsychologischen Diagnoseverfahren objektivierbare kognitive Störungen sind durch individuell zugeschnittene neuropsychologische Behandlungsprogramme zu beheben bzw. kompensierbar, und es ist unser Anliegen, die bestehende Versorgungslücke für entsprechend Betroffene aktiv anzugehen.

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